Bourbon | American Whiskey
Bourbon ist die bekannteste Unterart des American Whiskey. Während jeder Bourbon ein American Whiskey ist, gilt das Umkehrprinzip nicht – es gibt auch andere Sorten wie Rye, Corn oder Wheat Whiskey. Um Rechtlich als Bourbon bezeichnet werden zu dürfen, müssen in den USA strenge Kriterien erfüllt sein: Die Getreidemischung (Mash Bill) muss zu mindestens 51% aus Mais bestehen. Dies verleiht ihm seine typische Milde und Süße. Lagerung: Er muss in neuen, ausgekohlten Fässern aus amerikanischer Eiche reifen. Herkunft: Er muss in den USA produziert werden (nicht zwingend nur in Kentucky, auch wenn ca. 95 % von dort stammen). Wichtige Varianten des American Whiskey sind Straight Bourbon - muss mindestens zwei Jahre lagern und darf absolut keine Zusätze enthalten. Tennessee Whiskey: Ein Bourbon (meist aus Tennessee), der vor der Lagerung durch eine dicke Schicht Ahornholzkohle gefiltert wird (Lincoln County Process), was ihn besonders weich macht (z. B. Jack Daniel’s). Rye Whiskey: Besteht zu mindestens 51 % aus Roggen und schmeckt deutlich würziger und pfeffriger. Corn Whiskey: Besteht zu mindestens 80 % aus Mais und muss nicht zwingend in Eichenfässern lagern. Klassische Bourbons wie Jim Beam, Maker's Mark oder Buffalo Trace zeichnen sich durch Aromen von Vanille, Karamell und Eiche aus. Während schottischer Whisky oft torfig oder rauchig ist, ist Bourbon tendenziell süßer und vollmundiger.