Champagner aus Frankreich ist der wohl exklusivste Schaumwein der Welt und darf diesen Namen nur tragen, wenn er unter strengen Auflagen in der französischen Region Champagne hergestellt wurde. Was Champagner ausmacht: Nur Weine aus dem klar abgegrenzten Gebiet der Champagne (nordöstlich von Paris) dürfen sich so nennen. Das Herzstück der Herstellung ist die traditionelle Flaschengärung (Méthode Champegnoise). Dabei entsteht die Kohlensäure durch eine zweite Gärung direkt in der Flasche, in der der Wein auch verkauft wird. Klassisch wird er aus drei Rebsorten gewonnen: Chardonnay (weiß), sowie Pinot Noir und Pinot Meunier (beides rote Trauben). Ein Champagner ohne Jahrgang muss mindestens 15 Monate im Keller reifen, Jahrgangschampagner sogar mindestens drei Jahre. Im Gegensatz zu Sekt oder Prosecco wird Champagner oft über Jahre auf der Hefe gelagert, was ihm seine typischen Aromen von Brioche, gerösteten Nüssen und die besonders feine Perlung (Perlage) verleiht. Bekannte Häuser (Domaine) wie Moët & Chandon, Roederer, Laurent Perrier, Jacquart, Mathieu, Veuve Clicquot oder Taittinger bieten einen guten Einstieg in die Stile der Champagne.