Karibische Gefühle im 5i

Wer an der Langstrasse im Kreis 5 in Zürich nach einem Ort sucht, der den Geist der Bohème atmet, kommt an der Mata Hari Bar nicht vorbei. Benannt nach der legendären Tänzerin und Spionin, ist diese Bar ein Juwel für alle, die das Unkonventionelle und Intime lieben.
 

Die Geschichte

Die Mata Hari Bar ist seit Jahren eine feste Grösse in der Zürcher Barszene. Ihr Name ist Programm: So wie die historische Mata Hari für Exotik und Geheimnisse stand, präsentiert sich auch die Bar an der Langstrasse.
Die Location ist dunkel mit dem konservierten Geruch unzähliger schlafloser Nächte. Es ist ein Ort, der bewusst einen Gegenpol zur klinischen Perfektion moderner Lounges setzt.
 

Das Konzept: Rock ’n’ Roll trifft Eleganz

Die Mata Hari Bar lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Sie ist teils edle Cocktailbar, teils verrauchter (im übertragenen Sinne) Rock-Club.
Musikalisch hebt sich die Bar deutlich vom Mainstream ab. Hier laufen oft Rock, Blues, Soul oder Alternative – fernab von den typischen House-Beats der Stadt.
Die Atmosphäre: Die Bar ist bekannt für ihre "No-Bullshit"-Attitüde. Das Publikum ist bunt gemischt – vom Szenen-Urgestein bis zum neugierigen Touristen, der per Zufall in die Gasse stolpert.
 

Pop-up Aktivitäten und Events

Obwohl die Mata Hari Bar aufgrund ihrer Grösse kaum Platz für riesige Installationen bietet, ist sie äusserst aktiv in der Event-Szene:
Von Burlesque-Abenden bis hin zu speziellen Rockabilly-Nächten nutzt die Bar ihre Ästhetik perfekt für Nischen-Events. Das Team ist regelmässig bei Zürcher Festivals präsent, die oft den gleichen nostalgisch-verruchten Look wie die Mutterbar haben. In unregelmässigen Abständen finden kleine, intime Akustik-Konzerte statt, die in dem engen Raum eine ganz besondere Intensität entwickeln.
 

Barbetrieb

Die Mata Hari ist eine klassische Abendbar. Ein Restaurantbetrieb im herkömmlichen Sinne mit warmer Küche existiert nicht – hier steht das Glas im Zentrum. Drinks & Cocktails: Die Karte bietet alles von Longdrinks, Tiki Cocktails bis hin zu ausgefallenen Eigenkreationen. Besonders geschätzt wird die Auswahl an Bieren und Spirituosen, die oft abseits der grossen Marken liegen. Die Barkeeper sind hier echte Charaktere, die ihr Handwerk verstehen und massgeblich zur legendären Stimmung beitragen. Einer der Punkte, weshalb das "Mata" seinen legendären Status verdient hat sind die langen Nächte. Erst um 22.00 öffnen sich die Türen, dafür aber bis 04.00 Uhr in der Früh, was schon einige unvergessliche Momente entstehen liess und zugegebener Massen: einen schweren Kopf am Tag danach.