Ein Stück Zürcher Bargeschichte

Wenn du im Zürcher Niederdorf unterwegs bist und Lust auf eine Zeitreise in die 50er- und 60er-Jahre hast, ist die Bar Safari (oft auch einfach Safari Bar) deine Anlaufstelle. An der Zähringerstrasse gelegen, ist sie das charmante „Enfant terrible“ der Zürcher Bar-Szene – ein Ort, der Kitsch zur Kunstform erhoben hat.
 

Die Geschichte: Ein bunter Hund im Niederdorf

Die Safari Bar ist eine Institution mit Kultstatus. Seit Jahrzehnten behauptet sie sich im sich ständig wandelnden Niederdorf. Ihr Markenzeichen? Ein Interieur, das konsequent den Retro-Chic zelebriert. Mit Leopardenmustern, Bambus-Elementen, Vintage-Postern und einer Beleuchtung, die irgendwo zwischen schummerig und psychedelisch schwebt, fühlt man sich wie in einem Set eines alten Abenteuerfilms.

Über die Jahre hat die Bar ihren eigenwilligen Charakter behalten, während rundherum viele Lokale moderneren (und oft gesichtsloseren) Konzepten weichen mussten. Sie ist ein Rückzugsort für alle, die das Unperfekte und Authentische suchen.
 

Pop-up Aktivitäten und "Wanderlust"

Obwohl die Safari Bar einen festen Standort hat, ist das Team dahinter für seine Pop-up-Energie bekannt:

Festivals & Strassenfeste
Die Bar Safari ist ein fester Bestandteil des Dörflifäschts. Wenn das Niederdorf feiert, verwandelt sich der Bereich vor der Bar in eine exzessive Outdoor-Zone mit eigenen DJ-Sets und speziellen Drink-Kreationen.

Themen-Nächte
Regelmässig poppen innerhalb der Bar spezielle Event-Formate auf – von Trash-TV-Abenden über 80s-Partys bis hin zu Tiki-Nächten, bei denen das Safari-Thema auf die Spitze getrieben wird.
 

Bar- & Restaurantbetrieb

Drinks mit Charakter: In der Safari Bar geht es nicht um Molekular-Mixologie, sondern um ehrliches Handwerk und gute Laune.
Die Bar: Die Karte bietet eine solide Mischung aus Klassikern und Bier vom Fass. Berühmt-berüchtigt sind die Shots und die unkomplizierten Longdrinks. Hier wird nicht lange philosophiert, sondern serviert.
Das Restaurant-Konzept: Ein klassisches Restaurant ist die Safari Bar nicht.

Dennoch ist sie ein beliebter Ort für den "Apéro riche" oder den Mitternachtssnack. Oft gibt es kleine Knabbereien, und die Nähe zu den vielen Take-aways im Niederdorf erlaubt es den Gästen, den Abend entspannt zu verbringen, ohne hungrig zu bleiben.
 

Die Musik ist so bunt wie die Deko

Von Rock ’n’ Roll und Soul bis hin zu trashigen Perlen der Musikgeschichte. Es ist einer der wenigen Orte in Zürich, an dem der Banker neben dem Punk sitzt und beide gemeinsam auf das Leben anstossen.

Warum man die Safari Bar lieben muss
Sie ist laut, sie ist bunt und sie nimmt sich selbst nicht zu ernst. In einer Stadt, die oft auf Perfektion getrimmt ist, bietet die Safari Bar eine wohltuende Portion Nostalgie und Anarchie.