Vom Göttertrunk zum Weltkulturerbe
Die Geschichte des Wein's ist fast so alt wie die Zivilisation selbst. Folgend erfahrt ihr alles über die faszinierende Reise der edlen Rebe (Vitis vinifera, Vitis rupestris.)
Die Geschichte des Weins beginnt nicht in Frankreich oder Italien, sondern im Südkaukasus. Archäologische Funde in Georgien belegen die Weinherstellung bereits vor rund 8.000 Jahren. In sogenannten Qvevris – riesigen, im Boden vergrabenen Tongefäßen – vergoren die Menschen damals schon Traubensaft zu Wein. Von dort aus verbreitete sich das Wissen über Mesopotamien bis nach Ägypten, wo Wein vor allem als rituelles Getränk der Pharaonen geschätzt wurde.
Holzfässer:
Die Römer erfanden die Technik des Fassausbaus für Transport und Lagerung.
Mischkultur: Da antiker Wein oft dickflüssig und sehr alkoholreich war, trank man ihn selten pur, sondern mit Wasser verdünnt oder mit Honig und Gewürzen verfeinert.
Expansion:
Mit ihren Legionen brachten sie die Reben bis an die Mosel, den Rhein und nach Gallien.
Da Wein für die Eucharistie (Abendmahl) zwingend notwendig war, legten Klöster in fast ganz Europa Weinberge an.
Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte der Weinbau seinen dunkelsten Moment. Die aus Amerika eingeschleppte Reblaus vernichtete fast alle europäischen Weinberge. Die Lösung rettet uns bis heute: Europäische Edelreben (Vitis vinifera) wurden auf resistente amerikanische (Vitis rupestris) Wurzelstöcke aufgepfropft – ein Verfahren, das seither weltweit Standard ist.
Globalisierung: Wein wird auf fast allen Kontinenten angebaut, von China bis Australien.
Viele Winzer kehren zu ökologischen Methoden und traditionellen Ausbauformen (wie dem georgischen Qvevri) zurück, welche bei sog. Naturweinen/Naturalwines Standart ist, aber auch biodynamische Weingüter sind vermehrt auf den Weinkarten dieser Welt zu finden.
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1. Die Wiege des Weins (ca. 6.000 v. Chr.)
Die Geschichte des Weins beginnt nicht in Frankreich oder Italien, sondern im Südkaukasus. Archäologische Funde in Georgien belegen die Weinherstellung bereits vor rund 8.000 Jahren. In sogenannten Qvevris – riesigen, im Boden vergrabenen Tongefäßen – vergoren die Menschen damals schon Traubensaft zu Wein. Von dort aus verbreitete sich das Wissen über Mesopotamien bis nach Ägypten, wo Wein vor allem als rituelles Getränk der Pharaonen geschätzt wurde.2. Antike: Wein als Lebenselixier
Für die Griechen war Wein ein Geschenk des Gottes Dionysos und ein fester Bestandteil der Philosophie und Kultur. Sie brachten die Reben schliesslich in den gesamten Mittelmeerraum. Die Römer perfektionierten den Weinbau und machten ihn „demokratisch“: Wein war für alle da – vom Sklaven bis zum Kaiser und sie führten wichtige Neuerungen ein:Holzfässer:
Die Römer erfanden die Technik des Fassausbaus für Transport und Lagerung.
Mischkultur: Da antiker Wein oft dickflüssig und sehr alkoholreich war, trank man ihn selten pur, sondern mit Wasser verdünnt oder mit Honig und Gewürzen verfeinert.
Expansion:
Mit ihren Legionen brachten sie die Reben bis an die Mosel, den Rhein und nach Gallien.
3. Mittelalter: Die Ära der Mönche
Nach dem Zerfall des Römischen Reiches rettete die Kirche das Weinwissen. Klöster wie die der Zisterzienser und Benediktiner wurden zu den bedeutendsten Weinproduzenten Europas. Mönche begannen, Böden genau zu analysieren, und entwickelten den heute noch zentralen Begriff des Terroirs.Da Wein für die Eucharistie (Abendmahl) zwingend notwendig war, legten Klöster in fast ganz Europa Weinberge an.
4. Die grosse Katastrophe: Die Reblaus (19. Jahrhundert)
Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte der Weinbau seinen dunkelsten Moment. Die aus Amerika eingeschleppte Reblaus vernichtete fast alle europäischen Weinberge. Die Lösung rettet uns bis heute: Europäische Edelreben (Vitis vinifera) wurden auf resistente amerikanische (Vitis rupestris) Wurzelstöcke aufgepfropft – ein Verfahren, das seither weltweit Standard ist.5. Heute: Hightech trifft Tradition
Im 20. Jahrhundert revolutionierten Temperaturkontrolle und moderne Kellertechnik die Weinwelt. Heute erleben wir eine spannende Mischung aus:Globalisierung: Wein wird auf fast allen Kontinenten angebaut, von China bis Australien.
Viele Winzer kehren zu ökologischen Methoden und traditionellen Ausbauformen (wie dem georgischen Qvevri) zurück, welche bei sog. Naturweinen/Naturalwines Standart ist, aber auch biodynamische Weingüter sind vermehrt auf den Weinkarten dieser Welt zu finden.
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