Sommacampanga
Az. Agr. Cavalchina
Wer Weine mit Herkunft, Finesse und einer tiefen Verbindung zu ihrer Region sucht, kommt an diesem Pionier vom Gardasee nicht vorbei.
Gründungsjahr:
1948
Rebsorten:
Garganega, Fernanda, Trebbiano
Weinstile:
Custoza, Lugana, Bardolino, Chiaretto
Wer an die Weine rund um den Gardasee denkt, hat oft unbeschwerte Sommertage, sanfte Hügel und das tiefe Blau des Wassers vor Augen. Genau dieses Lebensgefühl fängt das Weingut Cavalchina seit Jahrzehnten in Flaschen ein. Die Azienda Agricola Cavalchina, südlich des Sees in der Region Venetien gelegen, ist jedoch weit mehr als ein klassischer Urlaubswein-Produzent.
Sie ist ein historischer Meilenstein: Im Jahr 1962 war es die Familie Piona, die als Erste den weissen Cuvée-Wein der Region unter dem Namen „Custoza“ abfüllte und damit den Grundstein für den heutigen DOC-Status legte.
Das Terroir: Moränenhügel und die Brise des Sees
Das Geheimnis der Cavalchina-Weine liegt in ihrer Herkunft. Die Weinberge erstrecken sich über die welligen Moränenhügel, die während der Eiszeit durch Gletscherschmelzen geformt wurden. Die Böden bestehen aus einer vielschichtigen Mischung aus Ton, Kalkstein und Kies. Diese Kombination bietet eine hervorragende Drainage, speichert aber gleichzeitig in tieferen Schichten genau jene Grundfeuchte, die den Reben in den heissen Sommermonaten die nötige Frische verleiht. Das Mikroklima wird massgeblich vom Gardasee beeinflusst. Der riesige Wasserspeicher mildert extreme Temperaturen ab. Tagsüber sorgt eine stetige, sanfte Brise für eine optimale Belüftung der Reben, was Pilzkrankheiten auf natürliche Weise vorbeugt und den Trauben erlaubt, langsam und vollkommen gesund auszureifen. Das Ergebnis ist eine perfekte Balance aus reifer Frucht und lebendiger Säure.
Die Rebsorten: Vielfalt im Weinberg
Cavalchina setzt konsequent auf das Erbe der Region und pflegt einen Schatz aus autochthonen und traditionellen Rebsorten. Bei den Weissweinen steht die Kunst der Assemblage (Cuvée) im Vordergrund. Zum Einsatz kommen Garganega, die für Struktur und Mandelnoten sorgt, Trebbiano Toscano und Trebbianello (eine lokale Biotype des Tocai Friulano), der Eleganz und Würze beisteuert. Eine tragende Rolle spielt zudem die Fernanda, ein lokaler Klon der Cortese-Traube, die dem Wein seine unverwechselbare, feine Aromatik schenkt. Im roten Segment dominieren die klassischen Rebsorten des angrenzenden Bardolino- und Valpolicella-Gebiets: Corvina, Rondinella und Molinara. Sie sind bekannt für ihre feine Kirschfrucht, weiche Tannine und eine animierende Frische.
Die Weinstile: Eleganz statt schwerer Muskeln
Die Weinbereitung bei Cavalchina folgt einer klaren Philosophie: Die Einzigartigkeit des Terroirs soll unverfälscht im Glas landen. Deshalb verzichtet das Weingut bei den meisten Linien auf den Einsatz von Holz und setzt auf den Ausbau im Edelstahltank, um die pure Frucht und Mineralik zu bewahren. Der unbestrittene Star des Sortiments ist der Custoza DOC. Er präsentiert sich als strohgelber, wunderbar balancierter Weisswein. In der Nase zeigt er feine Nuancen von weissen Blüten, grünem Apfel und Zitrusfrüchten, am Gaumen überzeugt er durch eine saftige Mineralität und einen leicht mandeligen Abgang. Neben dem klassischen Custoza zeigt die Selection Amedeo, was für ein enormes Reifepotenzial in diesem Weisswein-Stil steckt. Ergänzt wird das Portfolio durch den Bardolino DOC – einen hellen, fruchtbetonten Rotwein, der an frische rote Beeren erinnert und sich ideal leicht gekühlt im Sommer trinken lässt – sowie den Chiaretto, einen herrlich lachsfarbenen Rosé, der mit seiner knackigen Säure und feinen Himbeernote den Sommer im Glas perfekt macht.
Sie ist ein historischer Meilenstein: Im Jahr 1962 war es die Familie Piona, die als Erste den weissen Cuvée-Wein der Region unter dem Namen „Custoza“ abfüllte und damit den Grundstein für den heutigen DOC-Status legte.
Das Terroir: Moränenhügel und die Brise des Sees
Das Geheimnis der Cavalchina-Weine liegt in ihrer Herkunft. Die Weinberge erstrecken sich über die welligen Moränenhügel, die während der Eiszeit durch Gletscherschmelzen geformt wurden. Die Böden bestehen aus einer vielschichtigen Mischung aus Ton, Kalkstein und Kies. Diese Kombination bietet eine hervorragende Drainage, speichert aber gleichzeitig in tieferen Schichten genau jene Grundfeuchte, die den Reben in den heissen Sommermonaten die nötige Frische verleiht. Das Mikroklima wird massgeblich vom Gardasee beeinflusst. Der riesige Wasserspeicher mildert extreme Temperaturen ab. Tagsüber sorgt eine stetige, sanfte Brise für eine optimale Belüftung der Reben, was Pilzkrankheiten auf natürliche Weise vorbeugt und den Trauben erlaubt, langsam und vollkommen gesund auszureifen. Das Ergebnis ist eine perfekte Balance aus reifer Frucht und lebendiger Säure.
Die Rebsorten: Vielfalt im Weinberg
Cavalchina setzt konsequent auf das Erbe der Region und pflegt einen Schatz aus autochthonen und traditionellen Rebsorten. Bei den Weissweinen steht die Kunst der Assemblage (Cuvée) im Vordergrund. Zum Einsatz kommen Garganega, die für Struktur und Mandelnoten sorgt, Trebbiano Toscano und Trebbianello (eine lokale Biotype des Tocai Friulano), der Eleganz und Würze beisteuert. Eine tragende Rolle spielt zudem die Fernanda, ein lokaler Klon der Cortese-Traube, die dem Wein seine unverwechselbare, feine Aromatik schenkt. Im roten Segment dominieren die klassischen Rebsorten des angrenzenden Bardolino- und Valpolicella-Gebiets: Corvina, Rondinella und Molinara. Sie sind bekannt für ihre feine Kirschfrucht, weiche Tannine und eine animierende Frische.
Die Weinstile: Eleganz statt schwerer Muskeln
Die Weinbereitung bei Cavalchina folgt einer klaren Philosophie: Die Einzigartigkeit des Terroirs soll unverfälscht im Glas landen. Deshalb verzichtet das Weingut bei den meisten Linien auf den Einsatz von Holz und setzt auf den Ausbau im Edelstahltank, um die pure Frucht und Mineralik zu bewahren. Der unbestrittene Star des Sortiments ist der Custoza DOC. Er präsentiert sich als strohgelber, wunderbar balancierter Weisswein. In der Nase zeigt er feine Nuancen von weissen Blüten, grünem Apfel und Zitrusfrüchten, am Gaumen überzeugt er durch eine saftige Mineralität und einen leicht mandeligen Abgang. Neben dem klassischen Custoza zeigt die Selection Amedeo, was für ein enormes Reifepotenzial in diesem Weisswein-Stil steckt. Ergänzt wird das Portfolio durch den Bardolino DOC – einen hellen, fruchtbetonten Rotwein, der an frische rote Beeren erinnert und sich ideal leicht gekühlt im Sommer trinken lässt – sowie den Chiaretto, einen herrlich lachsfarbenen Rosé, der mit seiner knackigen Säure und feinen Himbeernote den Sommer im Glas perfekt macht.